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HarvestLab – Genauigkeit der online Feuchtemessung auf dem Feldhäcksler jetzt DLG zertifiziert Gemeinsam mit der Firma Carl Zeiss in Jena hat John Deere 2006 die erste online Feuchtemessung auf einem Feldhäcksler vorgestellt. Der dazu eingesetzte Sensor nutzt die Nahinfrarot- (NIR) Technik, die mit einem Spektrometer und einer Lichtquelle arbeitet. Im Laborwesen wird diese Technologie bereits seit vielen Jahren stationär eingesetzt. Ganz neu waren jedoch der Einsatz auf einer mobilen Arbeitsmaschine und die Erforschung exakter Kalibrierkurven, die im laufenden Gutstrom die Erntegutbestandteile analysiert. Dies ist sinnvoller, weil die Bedingungen im Feld sehr stark variieren. Diese Technik kann im Sekundentakt Trockensubstanz-(TS) Unterschiede erkennen und gleichzeitig vollautomatisch die Schnittlänge des Häckslers dem sich ändernden TS-Gehalt anpassen. Vorteile für den Kunden: das Material lässt sich optimal verdichten; Sickersaftverluste und Nacherwärmung können durch ein homogeneres Häckselgut vermieden werden.Pro Sekunde nimmt der NIR-Sensor 17 Messungen vor, aus denen ein Durchschnittswert mit bis zu 3.600 Messungen pro Stunde gebildet wird. Diese hohe Anzahl von Messungen wird erforderlich, weil das Material den Sensor im laufenden Gutstrom mit Geschwindigkeiten von bis zu 200km/h passiert. In der Ernte 2009 hat die DLG die Messgenauigkeit des Systems in drei Maissorten überprüft. Dabei wurden jeweils 10 Anhänger pro Sorte gehäckselt und aus jedem Anhänger 10 Mischproben mit Hilfe von jeweils 50 Einstichen gezogen. Der Durchschnittswert dieser 10 Mischproben wurde dann im Trockenschrank gemessen und dem Ergebnis aus dem Feldhäcksler je Anhänger gegenübergestellt. Anforderungen der DLG für eine Zertifizierung:
Die Daten wurden in 10 Einzelversuchen je Sorte ermittelt. ![]() Referenz: Trockenschrank
Pressemitteilung John Deere macht RTK “mobil” Die Real Time Kinematik (RTK) Satellitennavigation, die mit Genauigkeiten im Zentimeter-Bereich für die Spurführung eingesetzt wird, erforderte bisher ortsfeste Referenzstationen zum Empfang von Korrektursignalen für das weltweite GPS-System.Mit dem neuen „StarFire Mobile RTK“ bietet John Deere jetzt ein Spurführungssysteman, bei dem das Korrektursignal über das D1-Mobilfunknetz empfangen wird. Diese Art der Signalübertragung ermöglicht nicht nur eine bundesweit wiederholbare Genauigkeit der Positionsdaten, sondern schützt auch vor der gefürchteten Abschattung des Korrektursignals durch Bäume, Gebäude oder Konturen der Geländestruktur. Dabei ist die Entfernung des Fahrzeugs von der nächsten Basisstation unabhängig, weil das Systemauf ein bundesweites Netzwerk von insgesamt 300 Basisstationen zurückgreifen kann. Presse - Information |







